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Corona-Börsenkrise. Anlegerin mit leerem Portemonnaie und Bulle mit Aktienkurve

Corona-Crash: 3 Dos and Don’ts damit Sie glimpflich durch die Krise kommen

Der Corona Virus hält die Welt in Atem und weitet sich nun auch noch zur Corona-Crash aus. Jetzt ist es wichtig einen kühlen Kopf zu behalten. Doch wie? Was tun und was lassen? Dazu können diese Dos and Don’t hilfreich sein.

Doch erstmal zur Bestandsaufnahme: Viele Menschen sind verunsichert. Die negativen Schlagzeilen, die Vorsichtsmaßnahmen und Quarantäne-Einschränkungen, die Hamsterkäufe in den Geschäften: All das erzeugt Angst und Unsicherheit.

Kein Wunder, dass sich dieser Virus nun auf die Börsen der Welt überträgt: Aus der Corona-Pandemie ist innerhalb von Tagen der Corona-Crash geworden. Angst und Panik bestimmen die Kurse. Dazu kommt der Öl-Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland, wodurch die Talfahrt an den Kapitalmärkten einen zusätzlichen Schub nach unten erfahren hat. Das geht richtig an die Nieren. Ganz klar.

Was Corona-Crash und Säbelzahntiger gemeinsam haben

Finanzielle Verluste, so unvorbereitet und brutal, bewirken starke Stressreaktionen. Bei manchen Menschen vergleichbar mit Todesängsten. Das wissen wir inzwischen aus der Hirnforschung. In diesem Fall besonders schlimm: Finanzielle Ängste und gesundheitlichen Risiken treten zusammen auf und potenzieren sich. Geld ist eine Projektionsfläche. Gefühlt kommt also gerade eine ganze Horde von Säbelzahntigern auf uns zu:

    • Das gesundheitliche Risiko

    • Ihre Angst um die Familie

    • die Sorge um die Ersparnisse

    • Angst um den Job und

    • die Unsicherheit, wie es weiter geht.

In solchen emotionalen Stressphasen wirken häufig noch unsere menschlichen Urinstinkte und veranlassen uns zu den bewährten Reaktionen:

    • Weglaufen

    • Gegenangriff

    • Totstellen

Doch was für den Urzeit-Menschen lebensrettend war, kann an den Börsen das Gegenteil bewirken. Angst und Panik sind jedenfalls keine guten Ratgeber in der modernen Welt der Finanzen.

Um einigermaßen unbeschadet durch die Krise zu kommen gilt es jetzt einige

Dos and Don’ts zu beachten.

Ich habe heute für Sie – für den Anfang 😉 – die 3 Wichtigsten zusammengestellt:

 

1. Trotz Corona-Crash: Ansteckungsgefahren vermeiden

Wenn alle verrücktspielen, können selbst besonnene Anlegerinnen schnell die Nerven verlieren. So geht es vielen Leuten gerade in den Supermärkten: Die leeren Regale wirken verstörend. Selbst wer Hamsterkäufe noch nicht auf dem Schirm hatte, kann jetzt schnell auf komische Gedanken kommen. Kein Wunder, Panik wirkt ansteckend.

Lassen Sie sich von Ihrem Liebsten, Ihrer besten Freundin oder der Panik in Ihrer Facebook-Gruppe nicht anstecken. Halten Sie auch dort – trotz Corona-Crash – den Sicherheitsabstand ein – für Ihre eigene mentale und finanzielle Gesundheit.

Selbst wenn Ihr Partner oder Ihre beste Freundin anderer Meinung ist: Weisen Sie höflich, aber bestimmt darauf hin, dass Sie eine andere Strategie verfolgen. Wenn Sie selbst passiv und langfristig investieren, bleiben Sie bei Ihrer Strategie. Sie müssen sich jetzt nicht verrückt machen lassen. Die Welt spielt schon genug verrückt. Sie dürfen sich abgrenzen und Ihrer Strategie treu bleiben.

Wenn Sie sich jetzt durch den Corona-Crash hinsichtlich Ihrer Strategie verunsichert fühlen, nutzen Sie die Gelegenheit für ein Gespräch.

Finanzentscheidungen sollten von Zeit zu überprüft und Informationen aufgefrischt werden.

In der Krise zeigt sich, dass es wertvoll ist, eine erfahrene Beraterin und Finanzcoach an der Seite zu haben.

Ihr Vorteil: Finanzcoaching  und Beratung funktionieren genauso gut per Video-Chat,

bequem von zuhause und völlig ohne Ansteckungsgefahr.

 

2. DAX im Sinkflug: Überprüfen Sie Ihr Fieberthermometer

Erst am 19.02.2020 erreichte der Dax mit 13.795 Punkten einen neuen Rekordstand. Am Freitag, den 06. März 2020 dann ein ganz anderes Bild: nur noch knapp 11.500 Punkte.

Das ist schlimm für die deutsche Wirtschaft und schlimm für alle Investorinnen und Investoren, die sich mit ihrer Aktien- und Fondsauswahl auf den DAX beschränkt haben. Das sind nicht wenige. Wir schauen immer auf den DAX. Wie bei einem Fieberthermometer.

Doch die reale Welt sieht längst anders aus. Aus Kostengründen kommen inzwischen viele lebenswichtige Medikamente aus China. Wahrscheinlich sogar unsere digitalen Fieberthermometer. Durch die Medien aber geistert immer noch das alte Made-in-Germany-DAX-Thermometer. Wir leiden unter dem Home Bias. Wir schauen auf das, was wir kennen. Das Vertraute wir überbewertet. Das Unbekannte wird vernachlässigt. Wichtig ist, dass wir uns das ins Bewusstsein rücken und über den Tellerrand schauen.

Ihr Investmentdepot: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Superwoman mit Weltportfolio in Corona BörsenkriseErinnern Sie sich, wie viel Prozent der Anteil Deutschlands an der weltweiten Aktienmarktkapitalisierung beträgt? Gerade 3 %. Das zum Thema „Made in Germany“.

Haben Sie sich mit Ihren Investitionen bisher auf diese 3 % beschränkt? Dann ist es tatsächlich an der Zeit umzudenken.

Wenn Sie mit Ihrem Aktienfondsdepot breit gestreut und weltweit investiert sind, dann brauchen Sie ein neues Fieber-Thermometer. Das alte Quecksilberding ist völlig überholt und ungenau. Lassen Sie sich beim Corona-Crash jetzt nicht von den DAX-Ständen verrückt machen. Die Chinesen haben auch bei der Corona-Bekämpfung anscheinend einen recht guten Job gemacht. Genau wie mit ihrer Wirtschaft. Gut möglich, dass sich Hang Seng und SSE Composite schneller als der DAX erholen.

Während manche Branchen momentan furchtbar leiden, wie beispielsweise die Hotellerie und Gastronomie, gibt es auch Branchen, die von der Krise profitieren. Die Pharmabranche und vor allem viele Medizingerätehersteller können sich momentan vor Nachfrage kaum retten.  Auch der Einzelhandel um die Ecke profitiert von den Hamsterkäufen. Traurig, aber wahr: Vor allem die Unternehmen, die Beatmungsmaschinen herstellen, haben Hochkonjunktur. Auch aus dem Corona-Crash werden wirtschaftliche Gewinner und Verlierer hervorgehen. Gerade Krisen besitzen großes Innovationspotenzial.

 

Risikostreuung: Ihr Airbag im Corona-Crash

Deshalb haben Sie mit Ihrem Weltportfolio die Risiken nicht nur weltweit, sondern auch branchenübergreifend breit gestreut. Damit Sie nicht nur von den 3 % Weltmarktanteil abhängig sind. Ihr Weltdepot – zumindest, wenn Sie es bei Vermögen & Zukunft abgeschlossen haben – ist eine ausgeklügelte Strategie aus schwankungsarmen Staatsanleihen und volatileren kostengünstigen Aktienfonds, die weltweit investieren. Damit Sie beim Aufschwung richtig investiert sind, den Einstieg nicht verpassen und Ihre Risikoquote kontinuierlich halten, erfolgt ständig ein automatisiertes Rebalancing. Sie dürfen entspannt bleiben, trotzdem das jetzt nicht ganz so einfach funktioniert. 😉

 

Auch mal auf Durchzug schalten

Schalten Sie ruhig mal Ihre Ohren auf Durchzug, wenn der DAX über Ihren Bildschirm flattert. Der tägliche Blick ins Depot verursacht ebenfalls nur unnötig Stress.

Wenn Sie allerdings bisher noch nicht breit gestreut und weltweit investiert waren, ist der Corona-Crash eine gute Gelegenheit für einen Anlage-Check. Das betrifft genauso Ihr Risikoprofil. Viele Anlegerinnen haben in den vergangenen Jahren Ihr Risikoprofil vernachlässigt. Haben auch Sie sich kürzlich erst an die Börse gewagt? Ohne Beratung und ohne differenziertes Risikoprofil? Womöglich unbewusst zu weit aus Ihrer persönlichen Risiko-Komfortzone hinaus gewagt?

Dann könnte ein Finanzcoaching für Sie eine gute Wahl sein, um Panik und Übersprungshandlungen zu vermeiden.

Finanzcoaching funktioniert sehr gut online ohne Ansteckungsgefahr, dank Technik und Digitalisierung.

3. Flatten the Curve: Meiden Sie negative Schlagzeilen

Die negativen Nachrichten überschlagen sich zurzeit. Nicht nur betroffene Anlegerinnen, sondern gefühlt die ganze Menschheit wird binnen weniger Tage zu “Betroffenen”:

  • “Virus-Symptome an der Börse – Dax tiefrot erwartet”
  • “Für den Notfall: Welche Vorräte sollten Sie zu Hause haben”
  • “Neue Fälle in Deutschland: Zwei Männer im Krankenhaus”
  • “Corona – Wie ernst ist die Lage?”

Selbst die Schlagzeile “Kölner Dom verzichtet auf Weihwasser” schafft es bei n-tv unter die meistgelesenen Beiträge und in den Coronavirus-Liveticker.

Herdentrieb und Panikmache

Beim Einkauf im Supermarkt bestätigt sich die Vermutung: Der Mensch ist ein Herdentier. Dank der schnellen Informationsverbreitung hat uns die Panik schon vor der Pandemie erreicht. An den Börsen sieht es nicht viel anders aus. Monatelang berichteten die Medien nur noch zu den steigenden Kursen an den Märkten. Fast schien es, als wären die Börsen Einbahnstraßen. Noch vor 14 Tagen war die Gier nach Erträgen in einer zinslosen Welt der Antriebsmotor für die Medien. Auch für viele Anlegerinnen. Einige von Ihnen hatten sich nach langem Zögern und Zaudern gerade erst an die Börsen gewagt.

Dann der Umschwung: Die Stimmung kippt schlagartig und schlägt in panische Angst um: Der Corona-Crash ist da. Fast stündlich lesen wir über den neuen Super-Crash an den Weltbörsen: unterbrochene Handelsketten, geringeres Wirtschaftswachstum und das Absaufen Chinas als einstigem Treiber des globalen Welthandels. Dazu kommt noch die Geschichte mit dem Öl-Preiskrieg, also gerade richtig Öl ins Feuer.

Aus der Vergangenheit für den Corona-Crash lernen

Börsenkrisen sind nicht neu. Vielleicht haben Sie schon die ein oder andere mitgemacht. Sie wissen, dass es nach 2001 und nach 2008 wieder aufwärts ging. Manche können sich wie ich sogar noch an 1993 erinnern. Mit so viel Krisenerfahrung, Börsen-Resilienz und Problemlösungskompetenz dürfen wir uns jetzt eine etwas mehr Zuversicht genehmigen.

Gerade jetzt beim Corona-Crash sollte es doch eigentlich um andere Dinge gehen: Solidarität, Zusammenhalt, Integrität und vor allem das Einhalten der Vorsichtsmaßnahmen und Regeln.

Den Panikmachern die Reichweite nehmen

Only bad News are good News: Mit negativen Schlagzeilen, Angst und Panikmache lässt sich viel besser Aufmerksamkeit erreichen und Geld verdienen. Viele Journalisten und Blogger verfolgen diese Strategie.

Traurig aber wahr: Während bei der Corona-Pandemie die Kurve exponentiell nach oben geht, geht die Panik-Kurve an den Börsen steil nach unten. Da wird aus Pandemie schnell Hysterie und Corona-Crash. Doch haben wir im Moment nicht andere Sorgen? Gerade wir Selbstständigen, Freiberuflerinnen und Solopreneurinnen machen uns gerade Sorgen genug. Das Letzte, was wir jetzt noch brauchen, ist Panik.

Deshalb gilt ebenso für die Börsen: Flatten the Curve. Schenken Sie den Panikmachern keine Aufmerksamkeit. Reduzieren Sie deren Reichweite durch Nichtbeachten, Abschalten und Wegschauen. Das ist die beste Medizin, um als Anlegerin einen kühlen Kopf zu behalten.

Der Tipp mit der Reichweite kam übrigens von Facebook-Expertin Kathrin Hill. Sie empfiehlt dringend auf Facebook solche Panik-Posts zu ignorieren. Jeder Kommentar bringt den Panikmachern noch mehr Reichweite. Genau das brauchen wir jetzt überhaupt nicht. Danke liebe Kathrin. Ein wertvoller Tipp.

Hüten Sie sich vor Börsenprognosen

Kristallkugel mit BörsenprognoseAnders als bei der Dotcom Blase oder der Finanzkrise ist die aktuelle Corona-Börsenkrise keine typische Systemkrise, sondern eher als externer Schock zu sehen. Der Unterschied zwischen beidem ist, dass externe Schocks historisch meistens sehr heftig ausfielen. Dafür war ihre Dauer eher kurz in der Vergangenheit. Meistens ging es dann recht schnell zur Normalität zurück.

Bei einer Systemkrise ist das anders und die Auswirkungen sind viel gravierender. Das haben wir 2008 bei der Finanzkrise gesehen. Ganz überwunden ist sie wohl noch immer nicht. Genau deshalb stellt sich auch die Frage, ob Ihr Geld auf dem Konto wirklich sicherer ist. Auch für Euro-Land heißt es jetzt: Zusammenhalten, aber bitte mit Sicherheitsabstand.

Ob sich der externe Schock und die Corona-Börsenkrise zu einem langfristigen Problem der Finanzwirtschaft ausweiten wird, bezweifeln momentan die Experten. Die historischen Erkenntnisse sprechen dagegen. Trotzdem ist das natürlich keine Garantie. Zumal sich die Finanzmärkte und die Wirtschaft seit 2008 noch immer nicht vollständig erholt haben. Wie valide, also zuverlässig, die historischen Daten sind, ist die nächste Frage.

Corona-Crash-Fazit für Ihr Depot

Was können wir daraus nun ableiten? Börsenprognosen sind nicht besser und nicht schlechter als Kaffeesatz lesen oder in die Kristallkugel zu schauen.

Wir wissen nicht, was kommt. Ebenso wenig, wie lange dieser Zustand anhält. Das wissen auch die Experten nicht. Ihre Prognosen dienen einzig und allein unserer Beruhigung oder eben unserer Verunsicherung. Genau das macht die ganze Geschichte so schwer erträglich: die Ungewissheit.

Im Prinzip ist es mit Börsenkrisen wie mit der Quarantäne. Wenn Sie im Vorfeld wissen, wann Sie wieder raus dürfen, ist es nicht so schlimm. Sie können sich innerlich darauf einstellen und die Tage zählen. Das macht den Zustand emotional wesentlich erträglicher als ein ungewisser Ausgang.

Auf den Aufschwung in ungewisser Zukunft warten zu müssen, kann sich emotional unerträglich anfühlen. Doch manchmal müssen wir unangenehme Situationen aushalten können. Das gilt auch für die Corona-Börsenkrise

Egal ob Corona-Pandemie oder Börsen-Pandemie: Wir können die Situation im Moment nicht ändern.

Wir können nur das Beste daraus machen ohne Hamsterkäufe und ohne Panikverkäufe.

Sie werden in den nächsten Tagen und Wochen wahrscheinlich häufiger von mir lesen. Wenn es Sie nervt, klicken Sie meine Nachrichten bitte einfach weg. Wenn es Ihnen hilft, freue ich mich über ein Feedback.

Gerade in diesen Tagen tut es unheimlich gut, mal ein positives Feedback zu bekommen. 😉

Sie haben Fragen?

Dann rufen Sie einfach an oder schreiben Sie eine Mail oder eine Nachricht über Ihre Finanz-App.

Dann vereinbaren wir einen Termin: Online und ansteckungsfrei, falls wir nicht mehr das Haus verlassen dürfen. 😉

Wir schaffen das. Gemeinsam geht alles leichter.

Kommen Sie gut durch die Corona-Krise.

 

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Herzlichst

 

Allgemeiner Risikohinweis
Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.
Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich. Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z. B. in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Eine Depotinhaberin kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.
Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert. Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark
beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.
Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln

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