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Vorsorge- und Vermögensschutz im Corona-Finanzdschungel

7 Schritte für Vorsorge- und Vermögensschutz im Corona-Finanzdschungel

Corona und das liebe Geld: die Themen Vorsorge- und Vermögensschutz  bewegen momentan viele Frauen. Mit diesen 7 Schritten für Ihren Vorsorge- und Vermögensschutz bekommen Sie einen guten Plan, Tipps und Informationen für den Weg durch den Corona-Finanzdschungel.

Noch immer hält die Corona-Pandemie die Welt in Atem. Kein Mensch weiß, wie lange das noch so geht. Die Wirtschaft leidet nicht nur unter dem Lockdown. Es gibt bereits Unterbrechungen im Produktionskreislauf durch Lieferengpässe und Kurzarbeit. Die Verbraucher halten sich immer mehr mit Konsumentscheidungen zurück, weil Konsequenzen auf dem Arbeitsmarkt befürchtet werden oder bereits durch Kurzarbeit weniger Gehalt zur Verfügung steht.

Viele Menschen machen sich Sorgen und dies nicht ohne Grund. Die europäischen Staaten leiden noch immer unter den Folgen der Bankenkrise im Jahr 2008. Die hohen Schuldenberge, die zur Rettung der Banken erforderlich waren, sind längst noch nicht getilgt. Statt in den Jahren der Erholungsphase Schulden abzubauen, pumpte die Europäische Zentralbank weiterhin fleißig Geld in die Märkte. Keine guten Voraussetzungen für eine Krise wie die Corona-Pandemie.

3 Gründe warum Vorsorge- und Vermögensschutz und auch Ihre Ruhestandsplanung systemrelevante Themen sind

Deshalb sollten Sie den Lockdown nutzen, um Ihre Ruhestandsplanung und die Risikoverteilung Ihres Vermögens zu prüfen, denn:

  1. Beim Thema Finanzcrash wird fast immer nur an Börsencrash gedacht. Kaum jemand denkt an einen Währungscrash, eine Staatspleite oder eine wirklich schwere Rezession. Viele Selbstständige und Unternehmerinnen, die schon relativ kurz vor dem Ruhestand stehen, sind darauf nicht vorbereitet.
  2. Immer mehr Pensionskassen und Lebensversicherungen bekommen Probleme. Bereits 20 Lebensversicherungen stehen unter Aufsicht. 2020 musste die Pensionskasse der Sparkassen gerettet werden. Aktuell wurde einer weiteren Pensionskasse durch das Bafin die Erlaubnis entzogen. Sogar die Pensionskasse der Sparkassen hat es erwischt: 280.000 Millionen Euro fehlten in der Kasse. Die müssen nun von der Deka Bank und den 13 Versicherern der Sparkassengruppe nachgeschossen werden . Alles in allem keine guten Nachrichten. Der Corona-Virus macht die Sache leider nicht besser, denn die ganzen Rettungspakete bedeuten noch größere Schuldenberge.
  3. Schlechte Risikoverteilung und Geldillusion: Noch immer horten die Deutschen viel zu viel Geld in Bankeinlagen, die auf EURO lauten und keine Zinsen mehr einbringen. Von den niedrigen Zinsen sind neben den deutschen Sparerinnen vor allem auch die Lebensversicherungen und Bausparkassen betroffen. Die Gesellschaften können aufgrund der Zinsmisere nicht mehr genug Gewinn erwirtschaften.

Was bedeutet das nun für Ihre Ersparnisse, Ihr Vermögen und ihre Altersvorsorge?

Der Blick in die Glaskugel

Finanzberaterin Konni mit Kristallkugel währen Corona-CrashDer Blick in die Glaskugel offenbart: Die Zukunft ist nicht vorhersehbar. Wir wissen nicht, wie der immense Schuldenberg wieder abgebaut werden kann. Aber so, wie es in der Vergangenheit versucht wurde, wird es wohl nicht gelingen. Der Versuch, sich über die Inflation wieder gesund zu schrumpfen, hatte schon vor 2020 nicht so richtig funktioniert.

Zwangssteuern, wie nach der Wiedervereinigung, Bargeldabschaffung oder Goldverbot: alles ist möglich. Vielleicht kommt es aber auch ganz anders, denn wie heißt es so schön: Meistens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Die eigene Risikowahrnehmung beim Vorsorge- und Vermögensschutz  kritisch hinterfragen

Wozu also ständig in Angst und Sorge leben? Denn eigentlich haben wir doch ganz andere Sorgen. Zumindest eine große Sorge: die heißt Klimawandel. Komischerweise denkt kaum jemand darüber nach, dass der plötzlich viel schneller als prognostiziert vor der Tür stehen könnte. Die Auswirkungen des Klimawandels können wir Menschen uns nicht vorstellen. Da fehlt uns die Erfahrung und auch – noch – die Betroffenheit.

Wir Menschen fürchten nämlich eher das bekannte als das unbekannte Risiko. Und nicht nur das: Wir haben auch noch eine ausgesprochen selektive Risikowahrnehmung. Genau die ist oftmals aber viel gefährlicher als die objektiven Risiken in unserer Umwelt. Deshalb sollten ihre Sicherheitsvorkehrungen grundlegender Natur, strategisch geplant und prognosefrei erfolgen. Auch eine Überprüfung Ihrer Risikowahrnehmung könnte dringend erforderlich sein.

Dazu empfehle ich Ihnen die folgenden 7 Schritte und Maßnahmen:

1. Schritt: Trotz Corona: Das Leben geht weiter – auch in Sachen Vorsorge- und Vermögensschutz

Wie sich mittlerweile bereits eindrucksvoll gezeigt hat, ist die Corona Pandemie nicht nach ein paar Monaten ausgestanden. Das Leben geht weiter. Auch das Altersvorsorge-Thema wartet nicht. Gerade in der Nullzinsphase ist es wichtig, sich zu kümmern. Schieben Sie das Thema nicht auf die lange Bank. Nutzen Sie die Gelegenheit und verschaffen Sie sich Klarheit, falls Sie das noch nicht getan haben. Am besten, Sie legen jetzt gleich los. Bevor das Wetter wieder besser wird. Bei Sonnenschein und Sommerwetter macht es keinen Spaß, am Schreibtisch die Unterlagen zusammen zu suchen.

Genauso wie Sie jetzt vielleicht im Homeoffice arbeiten, können Sie sich von dort aus auch beraten lassen. Ganz ohne Ansteckungsrisiko und Maskenpflicht. Manchmal tut es sogar ganz gut, wieder ein bisschen Normalität ins Leben zu lassen. Wenn Sie Fragen zu dem Thema haben, vereinbaren Sie gerne ein Erstgespräch, online, maskenfrei und gratis.

2. Schritt: Finanzplanung: Definieren Sie Ihre finanziellen Ziele und entwickeln Sie eine Strategie

Die Finanzplanung führt in Deutschland noch immer ein Nischendasein. Die meisten Kundinnen, die mich mit einer Überprüfung ihrer Altersvorsorge und Finanzplanung beauftragen, sind bereits Mitte vierzig. Das gilt nicht nur für die Angestellten, sondern auch für die Selbständigen. Die Ruhestandsplanung wird häufig zu lange aufgeschoben.  Bei Existenzgründer-Seminaren kommt die Altersvorsorge nie zur Sprache kam. Dass gerade viele Selbständige in Sachen Altersvorsorge ein Problem haben, hat inzwischen auch die Politik erkannt. Deshalb war für 2021 die Rentenversicherungspflicht für Selbständige schon so gut wie beschlossen. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist das Thema nun vertagt worden. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

3. Schritte: Als Selbständige und Solopreneurin rechtzeitig an Vorsorge und Vermögensschutz denken und für den Ruhestand vorsorgen

Längst nicht alle Selbständigen waren in der Vergangenheit finanziell nicht in der Lage, für den Ruhestand vorzusorgen. Auch jetzt sind nicht alle gleichermaßen von der Corona-Pandemie betroffen. Viele wissen einfach nicht, wie und wo sie anfangen sollen. Genau dafür kann eine solide Finanzplanung die richtige Basis schaffen.

Rentenlücke: Vogestrauß steckt Kopf in den Sand mit VerbotenschildDie Vogelstraußpolitik kostet nur unnötig Kapazität. Zumal diese Haltung wirklich unbequem ist. Über die Folgen der Finanz-Prokrastination hatte ich ja auch schon ausführlich geschrieben. Über diese Kosten wird selten berichtet. Dabei sind sie mit am höchsten.

 

4. Schritt: Die Konsequenzen der Nullzinsphase akzeptieren

Noch immer erlebe ich enttäuschte Gesichter, wenn neue Interessentinnen zur Beratung kommen. Auch ich kann keine sicheren Zinsen wie Kaninchen aus dem Hut zaubern. Niemand kann das. Die Zinsen werden auch so schnell nicht wieder steigen angesichts der hohen Schuldenberge.

Ohne ein Risiko einzugehen, werden Ihre Ersparnisse der Inflation und den Strafzinsen zum Opfer fallen. Deshalb kann es ebenso gefährlich sein, im Schutz der sicheren Höhle zu verharren. Wir werden uns bewegen müssen und nicht nur beim Thema Vorsorge- und Vermögensschutz.

Wobei ich meine Kundinnen unterstütze:

  • Sie auf den unsicheren Finanzdschungel vorbereiten,
  • Sie bei der Zusammenstellung der Ausrüstung beraten und
  • Ihnen unterstützend zur Seite stehen.
  • Sie auf dem Weg durch den Finanzdschungel begleiten,
  • Ihnen zuhören und Ihnen Mut machen, wenn Sie Angst bekommen.

Wenn alles gut läuft, fühlt sich die unsichere Welt dann auch in der Krise etwas sicherer an.

5. Schritt: Brillenwechsel – Überdenken Sie Ihre Risikowahrnehmung beim Thema Vorsorge- und Vermögensschutz

Die Nullzinsphase ist für viele Sparerinnen eine große Herausforderung an die eigene Risikobereitschaft. Doch kein Risiko eingehen zu wollen, hat manchmal noch größeren Risiken zur Konsequenz. Eines davon heißt Inflation.

Inflation-Mädchen mit Eistüte und Preisentwicklung einer Kurgel EisDeshalb meine ganz pragmatische Empfehlung zum Thema Nullzinsphase: Machen Sie sich mit den Risiken vertraut. Lassen Sie uns darüber reden. Nutzen Sie den Risikoprofiler, um Ihre eigene Risikobereitschaft und Ihre Risikowahrnehmung zu ergründen und zu reflektieren. Dann sind Sie gut vorbereitet und haben die richtige Ausrüstung für den Finanzdschungel.

6. Schritt: Gut gestreut – nie gereut

Egal ob Finanzkrise, Corona-Pandemie, Nullzins-Phase oder einfach nur Normalzeit (was auch immer das bedeuten mag): Die richtige und vor allem ausreichende Risikostreuung ist das A und O in Sachen Sicherheit. Wichtige Punkte, die Sie dabei berücksichtigen sollten:

  • Unterscheiden Sie zwischen Geldwerten und Sachwerte, gerade im Hinblick auf eine möglicherweise steigende Geldentwertung durch Inflation
  • Untersuchen Sie Ihre Vorsorge- und Vermögensanlagen hinsichtlich schlummernder Risiken, besonders bei Ihren Lebens- und Rentenversicherungsverträgen
  • Überprüfen Sie Ihre Ruhestandsvorsorge netto nach Steuern, Krankenversicherung und Inflation
  • Machen Sie den Risikoprofiler-Test und überprüfen Sie, ob Ihre Strategie und Ihre Finanzprodukte (noch) zu Ihrer finanziellen Risikobereitschaft passen.
  • Überprüfen Sie unbedingt die Risikostreuung Ihrer Investmentfonds oder ETFs. Wenn Sie dreimal bei verschiedenen Fondsgesellschaften in den MSCI World investiert haben, ist die Risikostreuung nicht höher, als hätten Sie nur bei einer Fondsgesellschaft in diesen Index investiert

Holen Sie ruhig mal eine zweite Meinung ein. Es ist nicht so einfach, seinen eigenen Entscheidungen kritisch zu reflektieren. Da kann eine zweite Meinung ausgesprochen hilfreich, sofern es ich um eine qualifizierte Meinung handelt.

7. Schritt: Last but not least: Die richtige Einstellung

Budda mit Geldbaum - die richtige Einstellung
Budda mit Geldbaum – symbolisiert die richtige Einstellung zum Vermögensschutz

Die richtige Einstellung ist ein ganz wesentlicher Faktor, um gut durch eine Krise zu kommen. Alles andere als einfach im Moment. Der Vorsorge- und Vermögensschutz ist schon länger ein Thema. Denn der Zinsverlust

Falls Ihnen gerade die finanziellen Sorgen über den Kopf wachsen, Sie vielleicht vor schwierigen Finanzentscheidungen stehen oder für ein ganz konkretes finanzielles Problem eine Lösung suchen, lassen Sie uns gerne darüber reden.

Vielleicht könnte Ihnen ein Finanzcoaching gerade jetzt genau die richtigen Impulse geben.

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